Biografie

(c) Jochen Klenk

Christoph Gedschold, seit der Spielzeit 2015/16 Kapellmeister an der Oper Leipzig, wurde in Magdeburg geboren und studierte Klavier und Dirigieren in Leipzig und in Hamburg.

Nach Kapellmeistertätigkeiten am Theater Luzern und dem Staatstheater Nürnberg ging er von 2009 -2015 an das Badische Staatstheater Karlsruhe, wo er als Kapellmeister u.a. „Die griechische Passion“, „Euryanthe“, „La Gioconda“, die deutsche Erstaufführung von M. Weinbergs Oper „Die Passsagierin“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Peter Grimes“,“ Lohengrin“, „Rosenkavalier“, „Der fliegende Holländer“, „Ariadne“, „Otello“ und „Boris Godunow“ leitete.

An der Oper Leipzig wird er „Rusalka“, „Herzog Blaubarts Burg“/ „I Pagliacci“ als Premieren dirigieren, daneben sind Vorstellungen von „Tannhäuser“, „Madame Butterfly“, „Tosca“ und „Die Zauberflöte“ geplant.

Christoph Gedschold ist regelmäßiger Gastdirigent an der Semperoper Dresden und an der Hamburgischen Staatsoper. In Dresden leitet er  Repertoirevorstellungen von „Der Freischütz“ und „Die Zauberflöte“, dirigierte im Juni 2017 mit großen Erfolg die Premiere „Die Passagierin“.  In Hamburg übernimmt er  „La Traviata“, „Simon Boccanegra“ und „Eugen Onegin“.

Im Mai 2015 gab er sein sehr erfolgreiches Nordamerika-Debüt beim Orchestre Symphonique de Montréal mit Schostakowitsch´s 11. Symphonie. Eine Wiedereinladung erfolgte für Konzerte im März und April 2017. Im Mai 2016 übernahm er die musikalische Leitung für „Die Passagierin“ bei den Wiener Festwochen mit der Oper Frankfurt,
dort wurde er für November 2018 wieder eingeladen für „Ariadne auf Naxos“.

Er arbeitete bisher mit dem Gewandhausorchester Leipzig, Staatskapelle Dresden, Hamburger Philharmoniker, Orchestre Symphonique de Montréal, Museumsorchester Frankfurt, Nationalorchester Mannheim, Bayerische Staatsphilharmonie Nürnberg, Basler Sinfonieorchester sowie das New Japan Philharmonic in Tokio.